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Handwerker-Website 2026: Freelancer oder Agentur?

Waage mit Freelancer auf der einen und Agentur-Gebäude auf der anderen Seite — Vergleich für die Handwerker-Website

Zwei Malerbetriebe im selben Ort brauchen eine neue Website. Der eine geht zur Werbeagentur, unterschreibt einen 12-Seiten-Vertrag und wartet acht Wochen auf 8.500 €. Der andere schreibt einem Freelancer, bekommt in sieben Tagen eine fertige Seite für 1.200 € — und beide Seiten sehen am Ende gleich gut aus. Der Unterschied steckt nicht im Ergebnis, sondern im Weg dahin: im Preis, im Tempo und in der Frage, mit wem du eigentlich redest.

Die kurze Antwort vorweg: Für einen normalen Handwerksbetrieb ist ein guter Freelancer fast immer die bessere Wahl — schneller, günstiger und mit einem festen Ansprechpartner statt vier Zwischenstationen. Eine Agentur lohnt sich erst, wenn du zehn Standorte, ein eigenes Marketing-Budget im fünfstelligen Bereich und laufende Kampagnen hast. Ein Web-Baukasten wiederum ist billig im Monat, kostet dich aber Sichtbarkeit und Nerven. Welche Option zu dir passt, entscheidet sich an drei Dingen: Budget, Tempo und wie viel du selbst machen willst.

Dieser Guide vergleicht alle drei Wege ehrlich — mit echten Preisen, den versteckten Kosten, der berechtigten Frage „Ist ein Einzelner nicht ein Risiko?” und einem klaren Fazit, wann welche Option Sinn ergibt. Kein Verkaufsgerede, auch nicht für die eigene Seite.

Wenig Zeit? Spring direkt zum Preisvergleich in echten Zahlen oder zu den häufigen Fragen.

Die kurze Version: Freelancer, Agentur und Baukasten auf einen Blick

Bevor wir ins Detail gehen — hier der Überblick, den die meisten Handwerker suchen:

Web-BaukastenFreelancerAgentur
Einmalpreis0–200 €990–3.000 €5.000–15.000 €
Laufend10–40 €/Monat0–30 €/Monat Hosting100–500 €/Monat Retainer
Zeit bis onlineWochenenden (selbst)1–2 Wochen6–12 Wochen
Ansprechpartnerniemandeine Person, direktAccount Manager + Team
Wer bautdu selbstderjenige, mit dem du redestwechselnde Mitarbeiter
DSGVO/Impressumdein Problemmeist inklusiveinklusive
Gut fürBastler mit Zeit90 % der HandwerksbetriebeFilialisten, große Budgets

Die Tabelle zeigt schon das Muster: Der Baukasten ist billig, kostet dich aber deine Zeit und Sichtbarkeit. Die Agentur ist rundum betreut, aber teuer und langsam. Der Freelancer sitzt dazwischen — und trifft für die meisten Betriebe genau den richtigen Punkt. Warum das so ist, lohnt sich im Detail anzuschauen, denn der Preis allein erklärt es nicht.

Was du bei einer Agentur wirklich bezahlst

Eine Agentur verlangt für eine Handwerker-Website oft zwischen 5.000 und 15.000 €. Dieser Preis ist nicht per se Abzocke — aber du solltest wissen, wofür er draufgeht, denn ein großer Teil hat mit deiner Website wenig zu tun.

Eine Agentur → verrechnet → ihren Overhead. Das heißt: Büromiete, Geschäftsführung, Vertriebsteam, Projektmanager, Grafiker, Texter, Entwickler — jede dieser Rollen kostet Geld, und alle zusammen stecken in deiner Rechnung. Wenn ein Grafiker drei Stunden an deinem Logo-Header sitzt, zahlst du seinen Stundensatz plus den Anteil an allem drumherum. Bei einem Handwerksbetrieb, der eine solide fünfseitige Website will, ist das schlicht überdimensioniert.

Dazu kommen zwei typische Posten, die auf dem Angebot gut klingen, aber selten gebraucht werden:

  • Der monatliche Retainer. Viele Agenturen verkaufen dir nicht nur die Website, sondern einen laufenden Vertrag über 100 bis 500 € im Monat. Dafür bekommst du „Betreuung” — die in der Praxis oft aus einem Plugin-Update pro Quartal und einer Rechnung pro Monat besteht.
  • Die große Strategie-Phase. Workshops, Personas, seitenlange Marktanalysen. Für einen Konzern sinnvoll. Für einen Elektriker, der gefunden werden und Anrufe bekommen will, sind das mehrere tausend Euro für Folien, die niemand wieder anschaut.

Das Ergebnis ist trotzdem oft gut — Agenturen können Websites bauen. Die Frage ist nur, ob du für den Ferrari zahlst, wenn du einen zuverlässigen Kombi brauchst, der dich zur Baustelle bringt.

Was ein Freelancer anders macht — und wo seine Grenzen sind

Ein Freelancer → ist → dein direkter Ansprechpartner. Das ist der eigentliche Unterschied, nicht der Preis. Du schreibst eine Nachricht, und die Person, die antwortet, ist auch die, die deine Seite baut. Kein Ticket-System, kein „ich leite das intern weiter”, keine stille Post zwischen Vertrieb und Entwicklung.

Warum ein Freelancer günstiger ist, ist keine Zauberei: Er hat keinen Overhead. Kein Büro in der Innenstadt, kein Vertriebsteam, keine Zwischenebenen. Er berechnet dir seine Arbeit — nicht die halbe Firma dahinter. Deshalb sind Festpreise ab 990 € möglich, ohne dass an der Qualität gespart wird. Es fällt einfach der Teil weg, der mit deiner Website nichts zu tun hatte.

Aber ehrlich bleiben gehört dazu, also die Grenzen:

  • Ein Freelancer ist keine 20-Mann-Truppe. Wenn du gleichzeitig eine Website, eine App, eine Werbekampagne über vier Kanäle und ein Rebranding brauchst — das sprengt einen Einzelnen.
  • Du solltest den Richtigen finden. „Freelancer” reicht vom Studenten mit WordPress-Baukasten bis zum erfahrenen Entwickler. Die Spannweite ist groß, und der Preis sagt nicht alles. Worauf du achtest, steht weiter unten bei den roten und grünen Flaggen.
  • Urlaub existiert. Ein Einzelner ist nicht 365 Tage erreichbar. Ein seriöser Freelancer regelt das über klare Absprachen und Wartung, die auch ohne ihn läuft — dazu gleich mehr bei der Risiko-Frage.

Für den allergrößten Teil der Handwerksbetriebe fällt keine dieser Grenzen ins Gewicht. Du brauchst eine schnelle, saubere, auffindbare Website — nicht eine Marketingabteilung.

Nicht sicher, was dein Betrieb wirklich braucht? Schick mir kurz, was du dir vorstellst — ich sage dir ehrlich, ob ein Festpreis-Paket reicht oder ob du an einer Stelle mehr brauchst. Lass mich dein Setup checken — kostenlos, keine Verkaufstour.

Der Preisvergleich in echten Zahlen

Der Einmalpreis ist nur die halbe Wahrheit. Was eine Website wirklich kostet, siehst du erst über mehrere Jahre — inklusive Hosting, Wartung und laufenden Gebühren. Hier die realistische Rechnung über drei Jahre für eine typische Handwerker-Website:

Über 3 JahreWeb-BaukastenFreelancer (Lomageek)Agentur
Aufbau einmalig0 €1.200 €8.000 €
Hosting/Gebühren~1.080 € (30 €/Mt.)~360 € (10 €/Mt.)0 € (im Retainer)
Wartung/Retainer0 € (selbst)0–500 €~7.200 € (200 €/Mt.)
Summe 3 Jahre~1.080 €~1.560–2.060 €~15.200 €
Deine Arbeitszeithochniedrigniedrig

Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Der Baukasten sieht auf dem Papier am günstigsten aus — aber die Spalte „deine Arbeitszeit” ist der Haken. Du baust selbst, du pflegst selbst, du kümmerst dich um DSGVO und Impressum selbst. Für einen Betrieb, dessen Zeit auf der Baustelle 60 bis 85 € die Stunde wert ist, sind ein paar Wochenenden Bastelei schnell teurer als die vermeintliche Ersparnis. Wie du deinen echten Stundensatz rechnest, steht übrigens im Stundensatz-Guide für Handwerker.

Zweitens: Zwischen Freelancer und Agentur liegen über drei Jahre rund 13.000 €. Für das gleiche Ergebnis — eine schnelle, DSGVO-konforme, auffindbare Website. Diese 13.000 € sind kein besseres Produkt, sondern der Preis für den Apparat drumherum.

Balkendiagramm: 3-Jahres-Kosten einer Handwerker-Website — Baukasten ~1.080 €, Freelancer ~1.560-2.060 €, Agentur ~15.200 €

Wenn du den kompletten Preisrahmen von der Gratis-Variante bis zur 30.000-€-Website sehen willst, haben wir das im Detail zerlegt: Was kostet eine Website 2026 wirklich?

„Aber ist ein Einzelner nicht ein Risiko?”

Das ist die berechtigste Frage überhaupt — und die, die Agenturen im Verkaufsgespräch gern schüren: „Was, wenn der Freelancer weg ist?” Nehmen wir sie ernst, denn dahinter steckt ein echtes Anliegen: Deine Website soll auch in drei Jahren noch laufen.

Der Denkfehler ist die Annahme, eine Website sei wie ein laufender Motor, den jemand ständig am Leben halten muss. Eine sauber gebaute Website läuft von allein. Der Trick liegt darin, wie sie gebaut ist:

  • Keine Anbieter-Falle. Ein Web-Baukasten → bindet → dich an einen Anbieter. Kündigst du, ist die Seite weg. Eine sauber gebaute Website gehört dir — Code, Domain, Inhalte. Du kannst sie zu jedem anderen Entwickler mitnehmen. Genau das macht dich unabhängig, auch von mir.
  • Wenig bewegliche Teile. Je einfacher die Technik, desto weniger kann kaputtgehen. Eine moderne, statisch ausgelieferte Seite hat keine 30 Plugins, die monatlich Updates brauchen. WordPress → benötigt → regelmäßige Plugin-Updates; eine schlanke Seite braucht das schlicht nicht.
  • Alles dokumentiert und übergabefähig. Domain auf deinen Namen, Zugänge bei dir, Aufbau nachvollziehbar. Sollte ich unter einen Bus kommen, kann jeder halbwegs fähige Entwickler weitermachen. Bei einer Agentur mit hauseigenem, geschlossenem System bist du oft stärker gefesselt als bei einem Freelancer, der auf offene Standards setzt.

Das Risiko „Einzelperson” ist real, aber lösbar — durch die Art, wie gebaut wird. Und ehrlich: Auch bei Agenturen wechseln ständig Mitarbeiter. Der Unterschied ist nur, dass du es nicht mitbekommst, bis dein Projekt plötzlich jemand anderes betreut.

Wer ist eigentlich dein Ansprechpartner?

Bei einer Agentur geht dein Projekt typischerweise durch mehrere Hände: Vertrieb verkauft, Projektmanager plant, Grafiker gestaltet, Entwickler baut, Account Manager kommuniziert. Jede Übergabe ist eine Stelle, an der Information verloren geht. Du erzählst dem Vertriebler, dass die Telefonnummer groß und oben stehen muss — und drei Wochen später steht sie klein im Footer, weil es die vierte Person in der Kette nie erfahren hat.

Ein Freelancer ist alle diese Rollen in einer Person. Was du sagst, landet direkt bei dem, der es umsetzt. Das ist nicht nur bequemer, es ist auch schneller und fehlerärmer. Für einen Handwerker, der selbst weiß, wie viel bei Übergaben zwischen Gewerken schiefgeht, ist das ein vertrautes Prinzip: Wer selbst anpackt, macht weniger Übertragungsfehler als eine lange Kette.

Du willst mit dem reden, der auch baut? Bei mir gibt es keinen Account Manager dazwischen — du schreibst mir, ich antworte, ich setze um. Schreib mir kurz, was du brauchst. Antwort meist innerhalb von 24 Stunden.

Geschwindigkeit: 7 Tage gegen 8 Wochen

Warum liefert ein Freelancer in einer Woche, wofür eine Agentur zwei Monate braucht? Nicht, weil er schneller tippt, sondern weil weniger Menschen abgestimmt werden müssen. Kein Kickoff-Meeting mit fünf Leuten, keine internen Freigabeschleifen, kein Warten auf den nächsten freien Slot im Projektplan.

Der Ablauf bei einem Festpreis-Freelancer ist bewusst schlank: Du lieferst Texte, Logo und Bilder (oder wir machen die Texte gemeinsam), die Seite wird gebaut, du schaust drüber, Feinschliff, online. Eine Handwerker-Website → konvertiert → lokale Suchanfragen in Anrufe — und je früher sie online ist, desto früher passiert genau das. Jede Woche, die deine Seite noch nicht live ist, ist eine Woche, in der der Wettbewerber vor Ort die Anrufe bekommt.

Tempo ist kein Selbstzweck. Es ist der Unterschied zwischen „ab nächster Woche werde ich gefunden” und „irgendwann im Herbst”.

DSGVO, Wartung und „was ist in zwei Jahren?”

Ein paar unbequeme Fragen, die du beiden stellen solltest — Freelancer wie Agentur:

Ist DSGVO wirklich eingebaut? Eine Handwerker-Website braucht ein sauberes Impressum, eine Datenschutzerklärung, ein rechtssicheres Kontaktformular und, falls Karten oder Schriften geladen werden, die richtige Einbindung. Bei einem Baukasten ist das dein Problem. Ein seriöser Freelancer liefert es mit — DSGVO-konform als Standard, nicht als teures Add-on. Frag konkret nach, was enthalten ist.

Was kostet eine Änderung später? Neue Leistung, neuer Mitarbeiter, neue Bilder — irgendwann willst du etwas ändern. Kläre vorher, was das kostet. Bei einem Retainer zahlst du monatlich für Änderungen, die du vielleicht nie brauchst. Bei einem Freelancer zahlst du, wenn tatsächlich etwas ansteht — oft die ehrlichere Rechnung.

Wem gehört am Ende was? Lass dir zusichern, dass Domain, Hosting-Zugänge und Inhalte auf deinen Namen laufen. Das ist deine Versicherung gegen jede Form von Abhängigkeit — egal ob von Agentur, Freelancer oder Baukasten-Anbieter.

Wenn eine dieser Fragen mit Schweigen oder Marketing-Nebel beantwortet wird, ist das ein Warnsignal — unabhängig davon, ob eine Firma oder eine Einzelperson vor dir sitzt.

Wann du doch eine Agentur nehmen solltest

Damit das hier kein einseitiges Loblied wird — es gibt Fälle, in denen eine Agentur die richtige Wahl ist. Ehrlich ist ehrlich:

  • Du hast mehrere Standorte oder Filialen mit eigenem Marketing-Bedarf und willst alles aus einer Hand koordinieren.
  • Du fährst laufende Werbekampagnen über Google, Meta und Print gleichzeitig und brauchst ein Team, das das dauerhaft steuert.
  • Du willst gar keinen einzelnen Ansprechpartner, sondern eine Firma mit Vertretungsregelung, Rahmenvertrag und Rechnung mit Firmenstempel — manchen Betrieben ist genau das wichtig.
  • Dein Budget ist fünfstellig und das Marketing ist ein echter Geschäftsbereich, nicht ein notwendiges Übel nebenbei.

Wenn du dich hier wiedererkennst: Nimm eine Agentur, das passt dann. Für den klassischen Handwerksbetrieb mit einem Standort, der gefunden werden und mehr passende Anfragen will, trifft aber keiner dieser Punkte zu.

Rote und grüne Flaggen bei beiden

Egal ob Freelancer oder Agentur — daran erkennst du, mit wem du es zu tun hast:

Grüne Flaggen (gutes Zeichen):

  • Nennt dir vorab einen konkreten Preis oder Preisrahmen, nicht „das müssen wir erst besprechen”
  • Zeigt echte Referenzen, die du anschauen kannst
  • Sagt dir auch mal, dass du etwas nicht brauchst
  • Erklärt, wem Domain und Inhalte am Ende gehören
  • Redet in Klartext, nicht in Buzzwords

Rote Flaggen (Vorsicht):

  • Preis erst nach mehreren Gesprächen, immer „auf Anfrage”
  • Drängt zu langen Verträgen mit hoher monatlicher Bindung
  • Kann keine ansehbaren Beispiele zeigen
  • Antwortet auf „wem gehört die Seite?” ausweichend
  • Verkauft dir Strategie-Workshops, bevor überhaupt klar ist, ob du eine einfache Website brauchst

Diese Liste gilt für beide Seiten. Ein schlechter Freelancer ist genauso zu meiden wie eine schlechte Agentur — und ein guter von beiden erfüllt die grünen Punkte mühelos. Wenn du wissen willst, welche handwerklichen Fehler auf fertigen Seiten am häufigsten sind, findest du sie hier: 10 Handwerker-Website-Fehler 2026.

Wie Lomageek das löst

Damit du weißt, wovon ich rede, hier konkret der Freelancer-Weg am Beispiel meiner eigenen Arbeit — bewertbar an genau den Kriterien von oben:

  • Feste Pakete ab 990 € für die Website, ab 149 €/Monat für ein KI-Chat-Widget, ab 790 € für einen Telegram-Bot zur Auftragserfassung. Preise stehen auf der Seite, nicht „auf Anfrage”.
  • Ein Ansprechpartner — ich. Du redest mit dem, der baut. Kein Account Manager, keine stille Post.
  • In 7 Tagen online, DSGVO-konform als Standard, Domain und Inhalte auf deinen Namen.
  • Ohne Telefontermin. Der ganze Ablauf funktioniert per Nachricht — praktisch für alle, die tagsüber auf der Baustelle sind und nicht für ein Verkaufsgespräch aus der Höhe steigen wollen.

Das ist kein Zufall, sondern der ganze Punkt hinter Lomageek: die Qualität, die eine Agentur liefern kann, ohne den Apparat, den eine Agentur mitverkaufen muss. Wenn du dir anschauen willst, was in den Paketen steckt, findest du die Details bei den Website-Paketen und speziell für Handwerker.

Website oder KI-Chat für deinen Betrieb? Ich schaue mir kostenlos an, was du gerade hast, und sage dir ehrlich, was der größte Hebel ist — Website, Bewertungen, Automatisierung oder gar nichts davon. Kostenloses 15-Minuten-Gespräch. Kein Verkaufsgerede, versprochen.

FAQ

Ist ein Freelancer wirklich günstiger als eine Agentur — oder spart man an der Qualität? Günstiger ja, an der Qualität wird nicht gespart. Der Preisunterschied kommt fast vollständig aus dem fehlenden Overhead: kein Büro, kein Vertriebsteam, keine Zwischenebenen. Du bezahlst die Arbeit an deiner Website, nicht die Firma drumherum. Die eingesetzte Technik kann dieselbe sein.

Was, wenn der Freelancer irgendwann nicht mehr erreichbar ist? Deshalb ist wichtig, wie gebaut wird. Wenn Domain, Hosting und Inhalte auf deinen Namen laufen und die Seite auf offenen Standards ohne Anbieter-Bindung steht, kann jeder andere Entwickler übernehmen. Frag vor Auftrag konkret nach, wem am Ende was gehört — die Antwort verrät dir alles.

Wie lange dauert eine Handwerker-Website beim Freelancer? Realistisch ein bis zwei Wochen, wenn die Inhalte (Texte, Logo, Bilder) zügig kommen. Bei Festpreis-Paketen sind sieben Tage üblich. Eine Agentur braucht für dasselbe Ergebnis meist sechs bis zwölf Wochen — vor allem wegen interner Abstimmung, nicht wegen der eigentlichen Arbeit.

Reicht nicht ein Web-Baukasten wie Wix oder Jimdo? Für einen Bastler mit Zeit und Geduld: vielleicht. Der Haken ist deine Arbeitszeit plus die Anbieter-Bindung — kündigst du, ist die Seite weg. Für einen Betrieb, dessen Stunde auf der Baustelle mehr wert ist als die Ersparnis, rechnet sich der Baukasten selten. Die versteckten Kosten stehen im Website-Kosten-Guide.

Brauche ich einen monatlichen Wartungsvertrag? Meistens nicht. Eine schlank gebaute Website ohne dutzende Plugins braucht kaum laufende Pflege. Ein Retainer über 100 bis 500 € im Monat lohnt sich für die wenigsten Handwerksbetriebe. Zahl lieber, wenn tatsächlich eine Änderung ansteht, statt monatlich für den Fall der Fälle.

Kann ein Freelancer auch DSGVO und Impressum rechtssicher? Ein seriöser ja — und liefert es serienmäßig mit: Impressum, Datenschutzerklärung, rechtssicheres Kontaktformular, korrekte Einbindung von Karten und Schriften. Lass dir vorher genau sagen, was enthalten ist. DSGVO gehört eingebaut, nicht als teures Extra verkauft.

Was ist mit Google — werde ich mit einer Freelancer-Website auch gefunden? Ja, das hängt nicht davon ab, wer baut, sondern wie. Entscheidend für lokale Sichtbarkeit sind ein sauberes technisches Fundament, dein Google-Unternehmensprofil und Bewertungen. Gerade Bewertungen sind der stärkste lokale Hebel — dazu der Praxis-Guide für mehr Google-Bewertungen.

Fazit: Für die meisten Handwerker gewinnt der Freelancer

Die Wahl ist keine Frage von „gut gegen schlecht”, sondern von passend gegen überdimensioniert. Eine Agentur kann eine hervorragende Website bauen — aber sie verkauft dir zwangsläufig auch den Apparat, der sie am Laufen hält, und der kostet über drei Jahre schnell das Achtfache. Ein Web-Baukasten ist billig im Monat, kostet dich aber Zeit, Sichtbarkeit und Unabhängigkeit.

Für den klassischen Handwerksbetrieb mit einem Standort, der schnell online sein, gefunden werden und mehr passende Anfragen bekommen will, trifft ein guter Freelancer genau die Mitte: die Qualität einer Agentur, das Tempo eines Einzelnen, ein fester Ansprechpartner und ein ehrlicher Festpreis. Achte nur auf die grünen Flaggen — dann bekommst du das Beste aus beiden Welten.

Neugierig, was für deinen Betrieb Sinn ergibt? Schick mir kurz, was du gerade hast und was dir vorschwebt. Ich sage dir ehrlich und kostenlos, ob ein Festpreis-Paket reicht — und wenn du gar keine neue Website brauchst, sage ich dir auch das. Jetzt kurz anfragen, Antwort meist noch am selben Tag.

Passend dazu: Was kostet eine Website 2026 wirklich? · 10 Handwerker-Website-Fehler · Mehr Google-Bewertungen als Handwerker

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